KI-generiert
Imagefilm: wofür er taugt und was er kostet
Ein Imagefilm zeigt, wofür ein Unternehmen steht — mit den eigenen Leuten am eigenen Ort. Genau das ist der Grund, warum KI ihn nicht ersetzen kann: Was erfunden aussieht, trägt kein Vertrauen.
Wofür ein Imagefilm taugt
Ein Imagefilm beantwortet eine Frage, die sich mit einer Preisliste nicht beantworten lässt: Will ich mit diesen Leuten zu tun haben? Er läuft auf der Startseite, in Bewerbungsgesprächen, auf Messen und überall dort, wo jemand eine Entscheidung über Zusammenarbeit trifft.
Daraus folgt, wofür er nicht taugt. Er verkauft kein einzelnes Produkt, er erklärt keine Funktion, und er ersetzt keine Anzeige. Wer eine konkrete Handlung auslösen will, braucht etwas anderes.
KI-generiert
Was KI hier leisten kann und was nicht
Bei der Vorbereitung ist der Nutzen echt. Ein Sprachmodell hilft beim Strukturieren des Drehbuchs, beim Formulieren von Interviewfragen und dabei, aus einer wirren Sammlung von Wünschen eine Reihenfolge zu machen. Das spart Zeit, bevor jemand eine Kamera anfasst.
Bei der Nachbereitung ebenfalls. Untertitel entstehen automatisch und in brauchbarer Qualität. Eine englische Fassung ist eine Frage von Minuten statt von Tagen. Wer den Film in mehreren Sprachen braucht, spart hier tatsächlich Geld.
Beim Bild selbst nicht. Ein Modell kann erfinden, wie eine Werkstatt aussehen könnte. Es kann nicht zeigen, wie Ihre aussieht. Sobald ein Zuschauer merkt, dass die Menschen im Film nicht existieren, kippt die Wirkung ins Gegenteil — und die Zuschauer merken es.
Was den Preis bestimmt
Angebote für Imagefilme gehen weit auseinander, und das liegt selten an der Gier des Anbieters. Es liegt an diesen Punkten:
- Zahl der Drehtage. Der größte Posten. Ein Tag mit kleinem Team ist etwas anderes als drei Tage an drei Orten.
- Zahl der Drehorte. Jeder Ortswechsel kostet Auf- und Abbau, also halbe Drehtage.
- Menschen vor der Kamera. Eigene Mitarbeitende sind günstig, aber brauchen Zeit und Führung. Schauspieler kosten Gage und Nutzungsrechte.
- Aufwand im Schnitt. Zusammenschneiden ist das eine. Farbkorrektur, Tonmischung, Animationen und Grafiken sind eigene Gewerke.
- Musik. Lizenzfrei kostet wenig, ein bekanntes Stück kostet viel. Das wird oft zu spät bedacht.
- Nutzungsrechte. Ein Film nur für die eigene Website ist billiger als einer, der auch als Werbung geschaltet werden darf.
Wenn Sie Angebote vergleichen, vergleichen Sie diese sechs Punkte, nicht die Endsumme. Zwei Angebote mit gleichem Preis können völlig verschiedene Leistungen enthalten.
Was Sie liefern müssen
Der häufigste Grund, warum ein Imagefilm teurer wird als geplant, liegt nicht beim Produzenten. Er liegt darin, dass beim Dreh noch nicht klar ist, was der Film sagen soll.
Klären Sie vorher drei Dinge, schriftlich und in ganzen Sätzen: Wer soll den Film sehen. Was soll diese Person danach denken. Woran merken Sie in einem halben Jahr, ob es funktioniert hat. Wenn Sie das haben, wird der Dreh ruhig und der Schnitt schnell.
Produktion in Hamburg
Ich empfehle Main Picture. Ich kenne die Leute dort und bekomme nichts dafür, wenn Sie anfragen.